Daniel Liniger: ein Lächeln für Laufkunden

 

IMG_1085DANIEL LINIGER
Leiter Reprografie

Berner AG Printline
Print-, Kopier-, Werbe- und  Informationstechnik sowie Signaletik
Rohrerstrasse 33, 5001 Aarau
Tel.: 062 832 77 88
info@printline.ch
www.printline.ch

Jedes Porträt hat eine kleine Vorgeschichte. Diese ist einfach und typisch. Der Autor brauchte für einen Auftrag einige Kopien. Google wies auf Printline, Aarau hin.

Kurz vor Mittag stand ich also am Empfang, legte einige Blätter auf den Tisch. Daniel Liniger begrüsste mich mit einem Lächeln, bat um 30 Minuten Zeit. Den Auftrag erledigte er zur Zufriedenheit, die Rechnung war kleiner als gedacht. Das kurze Gespräch herzlich. So möchte ich immer bedient werden.

 

Herr Liniger: Was bietet Printline seinen Kunden, den Kundinnen Besonderes?
Daniel Liniger: Wir sind ein sympathisches Team, verfügen über grosse fachliche Erfahrung. Durch unsere Leistung und den professionellen Service treffen wir immer gezielt die höchsten Ansprüche unsere Kunden mit optimalen Lösungen, hochwertigen Produkten mit bester Qualität, Termin und Preis.

Was sind das für Produkte?
Wir printen fast alles: Von der Visitenkarte im Kleinformat bis zum Poster im Grossformat und CAD-Plots. Zudem kleben wir auch Autobeschriftungen auf und bieten einen in der Region bekannten Aufziehservice an.

Eher kleine Auflagen?
Ja, kleinere Auflagen, je nach Druckverfahren angepasst.

Auf Ihrer Website heisst es: «Mit viel Freude und Power an der Arbeit». Wie führen Sie Ihre Mitarbeitenden?
Nun, Sie sollen selbstständig und dadurch motiviert arbeiten. Wir geben ihnen viele Freiheiten. Unser Führungsstil ist kooperativ und dies soll der Kunde auch spüren.

Dann ist die Personalfluktuation gering?
Ja, vier ehemalige, von uns ausgebildete Reprografen oder Drucktechnologen arbeiten immer noch bei uns. Wir sind der Meinung, ein gewachsenes Team ist erfolgreicher, als eine ständig neu zusammengewürfelte Mannschaft.

Hat das Team etwas zu sagen bei einer Neuanstellung?
In gewissem Sinn schon. Wir führen mögliche Kandidaten, Kandidatinnen durch den Betrieb und stellen sie allen vor. Oder dann stellen wir jemanden ein, der aus dem engeren Umfeld kommt.

Unternehmen Sie viel mit dem Team?
In der Regel machen wir einen Jahresausflug oder einen Skitag. Ab und zu gehen wir alle gemeinsam zum Mittagessen. Zudem sind wir alle per Du.

Das Geschäft leitet Ihr Vater, Hanspeter Liniger?
Ja, der Seniorchef. Er übernahm die Firma vor 20 Jahren und hat zielstrebig auf neue Technologien gesetzt und investiert.

Sie sind Bereichsleiter Reprografie. Was gehört zu Ihren Aufgaben?
Ich überwache die Produktion von der Auftragserteilung durch den Kunden bis zur Ablieferung und bin in dieser Funktion auch «Mädchen für alles». Ich erledige alles, was anfällt, bestelle Druckmaterialien, organisiere allfällige Reparaturen und kümmere mich auch um Probleme.

Dann lässt Ihr Vater Sie selbständig arbeiten?
Ja das macht er, so bin ich die Schnittstelle zwischen Geschäftsleitung und Mitarbeitenden.

Hat das Nachteile?
Ich denke kaum. Klar ist der Informationsfluss weniger direkt, wenns zu mir kommt. Wie überall kann fehlende oder falschgeleitete Kommunikation ein Problem sein, ein Problem werden.

Sie empfangen Laufkunden mit einem Lächeln, obwohl die vielleicht nur ein paar Kopien möchten?
Ich bin ein positiv denkender Mensch, gegenüber allen offen und sehr selten schlecht gelaunt. Eben so, wie es in unserem Leitsatz steht: Mit Freude und Power an der Arbeit!

Der Kunde, er ist also König?
Nein, König wäre übertrieben. Wir begegnen der Kundschaft auf gleicher Augenhöhe und gehen auf seine Anliegen ein, wollen gemeinsam zum Ziel kommen. Wir schaffen eine Win-win-Situation, denn wir wollen seinen Anforderungen gerecht werden

Daniel Liniger absolvierte zuerst eine Lehre als Landschaftsgärtner. «Ich wollte draussen arbeiten. Wollte mich körperlich betätigen. Das hatte aber auch seine Nachteile: Diese Tätigkeit ist stark wetterabhängig mit kleinerem Verdienst.» So klopfte er beim Vater an und erlernte im elterlichen Betrieb erfolgreich den jetzigen Beruf als Reprograf. Vor zwei Jahren schloss er mit Eidgenössischen Fachausweis den «Technischen Kaufmann» ab.

Zur Firmenphilosophie sagt Daniel Liniger: «Wir sind bestrebt, alle Kunden freundlich und aufgestellt zu bedienen. Wer fröhlich auftritt, wirkt gut gegen Aussen. Wer seinen Job mit Freude gut erledigt, sorgt für Mund-zu-Mund-Propaganda. Das wirkt als beste Werbung.

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Haben gedruckte, kopierte Produkte in der immer digitaler werdenden Welt überhaupt noch eine Chance?
Ich denke Papier hat Zukunft. Dokumente werden in der Regel archiviert. Und zwar in Papierform. Da kann jede digitale Technik nicht funktionieren und aussteigen, etwas Gedrucktes kann ich immer noch aus dem Regal nehmen.

Und man hat etwas in der Hand.
Ja genau. Die Haptik spielt eine grosse Rolle. Digitale Dinge sind da, aber man sieht sie nicht. Ich bin überzeugt, Prospekte, Broschüren, Plakate wird es auch in Zukunft immer geben.

Ihre Nische bleibt bestehen.
Sicher. Wir sind Schnell und zuverlässig. Und ganz wichtig: Wir können kurzfristig flexibel auf Kundenwünsche reagieren. Letzthin wollte ein Architekt eine Art Alu-Steller – eine Spezialanfertigung. Kein Problem. Wir liessen die Metallteile extern produzieren, haben den Premiumprint aufkaschiert und der Kunde war glücklich.

Welche Ihrer Produkte sorgen für den grössten Umsatz?
Alle unsere Produkte tragen zum Umsatz bei. Es ist schwierig zu sagen, welche Produkte aus welchen Geschäftsfeldern den grössten Umsatz generieren. Denn das schwankt sehr stark, ist teilweise saisonal bedingt und projektabhängig.

Wie entwickeln Sie und Ihr Vater den Betrieb weiter?
Dazu braucht es viele strategische Überlegungen, wohin und in welche Richtung sich der zukünftige Markt entwickelt. Es gilt laufend Nischen zu finden, spezielle Projekte zu realisieren. Wir sind immer sehr aufmerksam.

Ein Beispiel?
Das Eidgenössische Volksmusikfest 2015 in Aarau. Mein Vater und ich waren im Organisationskomitee. Printline entwickelte dazu eigens einen speziellen Dreieck-Plakatständer für die Informationsplakate.

Sein Vorteil?
Nun, als Dreieckgrundriss steht er fest auf dem Boden, fällt nicht um und kann auf drei Seiten Werbung tragen. Zudem können auch Wegweiser angebracht werden.

Was sind die Printline-Renner?
Wir kleben viele Beschriftungen auf Fahrzeuge sowie Schaufenster und wir plotten sehr viele CAD-Pläne.

Das braucht ein flexibles Team.
Genau. Heute bolzen sie Überzeit, morgen bauen sie wieder Stunden ab.

Die Technik entwickelt sich weiter. Sind deshalb Arbeitsplätze in Gefahr?
Ich denke nicht. Die Aufträge kommen nicht mehr per Post wie früher, sondern fast ausschliesslich per Email. Wir bearbeiten jeden Auftrag einzeln und individuell. Wir beraten Kunden am Telefon oder bedienen Kundschaft an der Theke. Wir pflegen den Maschinenpark und tragen Sorge zu den Druckmaschinen, zu allen Gerätschaften, zu den Computer und der eingesetzten Software. All diese Arbeiten müssen Menschen erledigen.

Ein Renner ist Visiontreck?
Der Anhänger mit Aufbau und eingehängter, winddurchlässiger Blache ist Printlines neuestes Baby. Wir vermieten ihn wochenweise. Er wurde am Volksmusikfest an verschiedenen Standorten. Am Festumzug war er das Schlussfahrzeug. Dort macht er einen guten Eindruck.

Fast etwas Guerilla-Werbung?
Ja klar. Plötzlich steht er strategisch an einer gut befahrenen Strasse, wirbt für einen Anlass oder ein Produkt. Und dann ist er wieder weg und taucht irgendwo anders auf. Seine Mobilität ist ein grosser Vorteil.

Und jetzt nochmals der Werbespot: Warum sind Sie, warum ist Printline ein perfekter Partner für die Kunden, für die Kundinnen?
Nun, wir vermitteln ihnen stets das beste Gefühl mit langjähriger und persönlicher Fachkompetenz sowie mit Produktionssicherheit. Zudem treffen wir mit Leistung und professionellem Service immer gezielt die höchsten Ansprüche unserer Kunden. Wir bieten optimale Lösungen, beste Qualität, bester Preis und wir halten die Termine ein.

 

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