Sterbefasten: Ilonas Mutter wählte diese Art zu Sterben

 

Der Grund unseres Treffens war nicht unbedingt ein fröhlicher. Ilonas Mutter war 1986 an Krebs erkrankt.Gut 25 Jahre lang konnte sie so dem Krebs die Stirn bieten. Jahre später kam der Krebs zurück, Ilonas Mutter musste mehrmals in den Notfall und unterzog sich noch einer ambulanten Chemotherapie. Danach mochte sie nicht mehr leben sondern sterben. Sterbefasten.

Ilona schrieb: «In jenen letzten Tagen, es waren wohl fünf insgesamt, machte ich mir gar nicht mehr so viele Gedanken, ich war einfach bei ihr und versuchte, jede Minute zu geniessen. Irgendwie bin einfach mit ihr in die Sache hineingewachsen. Es fühlte sich bei aller Trauer ganz natürlich und richtig an. Vor allem konnte meine Mutter in Würde diese Welt verlassen. Im Hospiz ist Sterben etwas Natürliches, ja fast Alltägliches. Alle «Gäste» waren dort, um zu sterben. Es gab keine Frage, die unangemessen schien. Niemand schlug uns einen Wunsch ab. Die Angestellten hatten enorm grosses Einfühlungsvermögen und viel Geduld. Es hätte keinen besseren Ort geben können für meine Mutter, um zu sterben.»

Die ergreifende Geschichte lesen Sie hier

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